Körperliche Betätigung bei Patienten

mit koronarer Herzkrankheit

Partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen europäischen Ländern zur Ermittlung

und zum Austausch guter Verfahrensweisen

VORAUSSETZUNGEN

Das Programm Erasmus+

 

Im Bereich des Sports hat das Programm Erasmus+ das Ziel innovative Ideen und Verfahrensweisen auf europäischer, nationaler und lokaler Ebene zu verbreiten und umzusetzen.

 

Weiter soll das Programm zur Entwicklung einer europäischen Dimension des Sports beitragen und die Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen den verschiedenen Sportorganisationen verbessern. Erasmus+ liefert vielseitige Unterstützung im sportlichen Bereich, darunter Gelder für:

• Collaborative partnerships

• Non-profit European sports events

• Actions that strengthen the evidence base for policy-making


An dem Programm können unterschiedliche Organisationen teilnehmen, darunter:

• Öffentliche Sport-Organisationen

• Sportverbände und -vereine jeder Ebene

• Sportvereinigungen oder -vertretungen

• Organisationen zur Förderung von körperlicher Tätigkeit und sozialer Inklusion im Sport

• Organisatoren von Sportveranstaltungen

 

 

Kardiovaskuläre Rehabilitation (CR)

 

In Europa führt die koronare Herzkrankheit (CHD) zu 1,95 Millionen Todesfällen pro Jahr. Nach Schätzungen entstehen in der Europäischen Union pro Jahr Kosten von etwa 60 Milliarden Euro. Davon sind 33% direkte Behandlungskosten, 29% Produktivitätsverlust und 38% Kosten für die Betreuung von Patienten mit koronarer Herzkrankheit.

 

Die Wichtigkeit körperlicher Betätigung für ein hohes Gesundheitsniveau der Bevölkerung ist hinreichend bekannt. Das Verständnis von Sport als Medizin, das ebenso wie ein Arzneimittel verschrieben wird und mit Anzeigen, Gegenanzeigen, Dosierung und Verabreichungsart, Hinweisen und mit Vorsichtsmaßnahmen, Überdosierungsgefahr und Überwachung der Compliance einhergeht, ist dagegen eine neuere Erkenntnis und nur schwer zu implementieren. Besonders die Rolle der kardiovaskulären Rehabilitation (CR) nach einem Herzinfarkt, einem Bypass oder einem perkutanen Eingriff am Herzen ist zweifelsfrei bewiesen, wird aber von Ärzten und Patienten noch nicht vollständig angenommen. Aus Metaanalysen randomisierter klinischer Studien geht hervor, dass körperliche Betätigung nach einem Herzinfarkt durch die Verbesserung der Herz-Kreislaufleistung die Lebensqualität verbessert und die Gefahr von Rückfällen und Herztod signifikant verringert. Aus einer neuen internationalen Studie geht hervor, dass kardiovaskuläre Rehabilitation sehr viel weniger eingesetzt wird als zu erwarten wäre und dass die Gründe dafür in zwei große Gruppen unterteilt werden können: persönliche Faktoren (wie allgemeiner Gesundheitszustand, begleitende Leiden, Symptome) und nicht persönliche Faktoren (Land, Versorgungsniveau, Kultur, allgemeines Bildungsniveau). Letztere können als veränderliche Faktoren betrachtet werden. Im selben Land hängt die Intensität körperlicher Aktivität nach der Diagnose einer koronaren Herzkrankheit von kulturellen und/oder dem jeweiligen Gesundheitssystem immanenten Faktoren ab. Obwohl die Richtlinien 30 Minuten tägliches mäßiges bis intensives Training empfehlen sind viele Patienten und Ärzte zurückhaltend. Dabei übertreffen bei den meisten koronaren Erkrankungen die Vorteile vermehrter körperlicher Aktivität das geringe Risiko, wegen des Trainings einen Herzinfarkt oder plötzlichen Herztod zu erleiden bei weitem. So erklären sich die großen internationalen und innereuropäischen Unterschiede bei der Nutzung von Programmen zur koronaren Rehabilitation und die Zahl der Patienten, die nach der Diagnose einer koronaren Herzkrankheit von einer Verringerung der körperlichen Betätigung berichten.

 

Programme zur koronaren Rehabilitation werden oft gar nicht angeboten oder stellen wenig genutzte Ressourcen dar. Einer der Gründe für die allgemein geringe Nutzung der kardiovaskulären Rehabilitation – trotz ihrer bekannten positiven Auswirkungen und ihrer langfristigen Kosteneffizienz –ist das ungenügende Wissen der Ärzte über Trainingsphysiologie, Ernährung und alternative Lebensstile sowie die damit verbundene mangelnde Förderung körperlicher Aktivität. Die Ärzte kennen oft auch die Daten zur Verschreibung körperlicher Übungen nicht und das Gesundheitssystem konzentriert sich heutzutage mehr auf klassische medizinische Maßnahmen und Arzneimittel.Die Wirkung der medizinischen Maßnahme,körperliches Training zur kardiovaskulären Rehabilitation wird stark unterschätzt.

 

Viele Länder wissen zwar um die Wichtigkeit von Programmen zur kardiovaskulären Rehabilitation, können aber oft die dafür nötigen Gelder nicht aufbringen. Auch wenn Gelder bereitstehen, bleiben die Probleme der Anwendbarkeit und Akzeptanz bei Ärzten, Patienten und deren Angehörigen bestehen. In Ländern mit Geldmitteln und ausreichender Ausbildung des medizinischen Personals in der Rehabilitation haben Programme zur kardiovaskulären Rehabilitation guten Erfolg und große Auswirkungen auf die Gesellschaft, weil viele Patienten dadurch wieder in der Lage sind, zu arbeiten und ein uneingeschränktes Leben zu führen. Hinsichtlich der kardiovaskulären Rehabilitation könnte also eine Veränderung der Mentalität der Bevölkerung (Patienten und ihre Familien), des medizinischen Personals, der Pflegekräfte, öffentlicher Gesundheitsbehörden und Entscheidungsträgern eine Verbesserung der Akzeptanz kardiovaskulärer Rehabilitation herbeizuführen.

 

ZIELE

Allgemeine Ziele des Projektes TAKE HEART sind - übereinstimmend mit dem Programm ERASMUS+ SPORT - die Förderung sozialer Inklusion, Gleichberechtigung und Entwicklung des Bewusstseins, dass sportliche Betätigung im allgemeinen gesundheitsfördernd wirkt. . Das Projekt soll besonders die Umsetzung der europäischen Richtlinien zur körperlichen Betätigung unterstützen und zur Teilnahme an Sport und körperlicher Betätigung ermuntern.

 

Auf systematischer Ebene soll TAKE HEART im Sinne der allgemeinen Zielsetzungen des Programms zur Entwicklung einer europäischen Dimension des Sports beitragen.

 

Im Einzelfall soll TAKE HEART den Patienten einbeziehen und ihn motivieren an den Programmen für kardiovaskuläre Rehabilitation, körperliche Betätigung und Sport möglichst intensiv teilzunehmen.

 

ZUSAMMENFASSUNG DES PROJEKTS

Der innovative Ansatz von TAKE HEART, ist die länderübergreifende Zusammenarbeit fächerübergreifender Arbeitsgruppen sowie dieMultidisziplinärität . So werden innovative Ansätze gefunden und beurteilt, durch die alle Patienten mit koronarer Herzkrankheit in Europa die Möglichkeit zu körperlicher Betätigung erhalten.

 

Das Engagement bei der Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Mitgliedstaaten der EU gestattet einen Informationsaustausch über Schwächen und Stärken vorhergegangener Erfahrungen und über best practices bei der kardiovaskulären Rehabilitation. Dadurch wird eine Doppelung der Anstrengungen vermieden und die Kosteneffizienz erhöht. Die nationale Medienberichterstattung soll in den teilnehmenden Staaten die kardiovaskuläre Rehabilitation und ihren Nutzen in Europa stärker bekannt machen.

 

Kulturelle, soziale und für das jeweilige Gesundheitssystem spezifische Faktoren müssen bei der strategischen Planung zur Steigerung der körperlichen Betätigung bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit bedacht werden. Dazu soll durch wissenschaftliche Beiträge, Konferenzen und pädagogische Maßnahmen ein positives kulturelles Klima geschaffen und gute Verfahrensweisen verbreitet werden, um ausgiebige körperliche Aktivität und gesunden Lebensstil zu fördern und verängstigte oder verunsicherte Personen zu ermutigen.

 

Die guten Verfahrensweisen zur kardiovaskulären Rehabilitation beruhen auf den ESC-Richtlinien und den europäischen Richtlinien zur körperlichen Betätigung. Sie gehen aber auch auf lokale Gegebenheiten ein und zielen darauf ab, solche Aktivitäten auch in Umfeldern mit besonderen kulturellen, sozialen und gesundheitlichen Gegebenheiten umzusetzen. Über die Aktivitäten zur Entwicklung guter Verfahrensweisen werden die Verantwortlichen im Gesundheitswesen, die wissenschaftliche Gemeinschaft und die Allgemeinbevölkerung informiert.

 

WORKPACKAGES

WP1 – DURCHFÜHRUNG DES PROJEKTS

 

Angesichts der Zahl der teilnehmenden Länder, der ehrgeizigen Ziele und der kurzen Dauer des Projekts wird zur Koordinierung ein gut gegliedertes und stimmiges Project Management benötigt.

 

Die Gesamtverantwortung für das Projekt übernimmt eine eigene Leitstelle. Die effizienteste Methode der Projektdurchführung ist die Verteilung der Verantwortung auf unabhängige Arbeitsgruppen. Die Rolle der einzelnen Partner wird klar festgelegt und entspricht ihren spezifischen Kenntnissen auf dem jeweiligen Anwendungsgebiet. Die Genossenschaft legt einen gemeinsamen Arbeitsbereich fest, auf den via Internet zugegriffen werden kann. Dort sind die Berichtsentwürfe und Deliverables zur Revision und Kommentierung einsehbar.

 

E-mail und Telekonferenzen via Skype sind die vorzüglichen Kommunikationsmittel bei diesem Projekt. Nach einem anfänglichen Meeting in Monat 1 wird in Monat 10 ein 2tägiges Treffen zur Ermittlung der guten Vorgehensweisen anberaumt. Ein drittes Treffen findet dann in Monat 18 zusammen mit der Veranstaltung Train the Trainers statt.

 

WP2 – VERBREITUNG

 

Die Ziele des Projektes werden einerseits durch die Verbesserung der Kenntnisse der Ärzte, Trainer und betroffenen Stakeholders erreicht, andererseits durch eine Steigerung der Bewusstheit und der Akzeptanz seitens der Patienten und ihrer Angehörigen. Die Verbreitung des Materials über die EU und besonders über einige wichtige Netzwerke verstärkt diese Wirkung. Außerdem gibt es in jedem beteiligten Land eine Konferenz und verschiedene Medienaktivitäten zur Steigerung der Awareness

 

WP3 – BEWERTUNG DES PROJEKTS

 

Das Projekt wird einer ständigen Bewertung und einer Schlussbewertung unterzogen. Der Bewertungsprozess besteht in einer halbjährlichen Überprüfung mittels verschiedener Systeme zur Informationssammlung. Dabei werden die Pläne mit der tatsächlichen Durchführung des Projekts abgeglichen. Aus diesen Informationen wird ein Arbeitsbericht zusammengestellt, in dem auf kritische Punkte und Anregungen zur Optimierung des Projekts eingegangen wird.

 

Schließlich wird durch ein fachlich kompetentes Unternehmen eine Schlussbewertung erstellt, die auf der Analyse der Dokumentation und den Bewertungen der Teilnehmer (Fragebogen zur Bewertung des Feedbacks) und Zielpersonen des Projekts beruht

 

WP4 – ANALYSE DES LOKALEN UMFELDES

 

Erstellung einer umfassenden Analyse des lokalen Umfeldes in den beteiligten Ländern (Epidemiologie der koronaren Herzkrankheit, Einrichtungen zur kardiovaskulären Rehabilitation, Rehabilitationsprotokolle, Festlegung der Zielgruppen und Beurteilung ihrer Bedürfnisse). Hierzu werden die Entwicklung der kardiovaskulären Rehabilitation und der ungedeckte Bedarf auf lokaler Ebene ermittelt.

 

WP5 – ERMITTLUNG GUTER VERFAHRENSWEISEN

 

Jedes Land ermittelt anhand lokaler Erfolge und Misserfolge hemmende und fördernde Faktoren für die kardiovaskuläre Rehabilitation. Natürlich hat der Bedarf in den verschiedenen Ländern unterschiedliches Gewicht und verschiedene Besonderheiten. Im Verlauf des Projekts werden Modalitäten festgelegt, die garantieren, dass in den verschiedenen Ländern die Aktionen dem aktuellen Bedarf angepasst werden. Die Bewertung der guten Verfahrensweisen führt in den verschiedenen lokalen Umfeldern zur Ermittlung umsetzbarer und kosteneffizienter Lösungen. Ausgehend von internationalen Richtlinien und in der Fachliteratur besprochenen Erfahrungen ermitteln die beteiligten Länder gute Verfahrensweisen für die kardiovaskuläre Rehabilitation und legen diese in einem gemeinsamen Schlussdokument nieder

 

WP6 – Ausbildung nach dem Kaskadenprinzip

 

Zur Implementierung der Ausbildung wird bei der Schulung für medizinisches Personal in den jeweiligen Ländern die Methode Train the trainers (TtT) angewendet. Für jedes Land werden zwei medizinische Fachkräfte ausgewählt, die am Ausbildungsprogramm TAKE HEART teilnehmen. Am Ende des Kurses sollen diese Fachkräfte ihrerseits in der Lage sein, weitere Fachkräfte auszubilden. Die Themen der Kurse werden den Bedürfnissen der lokalen Zielgruppe angepasst.

 

WP7 - E-LEARNING

 

Allen Nutzern aus den beteiligten Ländern steht eine digitale Plattform zu den Themen des Projektes zur Verfügung. Dieses Instrument dient der laufenden Aktualisierung, der Unterstützung bei der Wiederholung der Schulungen im jeweiligen lokalen Umfeld und der kosteneffizienten Verbreitung des Projekts. Die Schulungsthemen werden für medizinisches Personal vorbereitet. Es werden aber auch praktische Schulungspakete für ausgewählte Trainer angeboten.

 

Die Partner

Istituto di Medicina e Scienza dello Sport

CONI Servizi

 

PIC: 937739353

Rom - Italien

 

Das Institut für Sportmedizin und –wissenschaften ist eine medizinisch-wissenschaftliche Einrichtung von Coni Servizi. Es führt im Einklang mit den Richtlinien des Italienischen Olympischen Komitees praktische und wissenschaftliche sportmedizinische Projekte durch.

 

Das Istituto di Medicina e Scienza dello Sport wurde 1965 gegründet, um klinische und physiologische Tests und Beurteilungen zu erstellen und (olympische) Athleten von nationalem Interesse zu unterstützen.

 

Das Institut hat jüngst seine innere Struktur und seine Zielsetzungen geändert: Es hat sich dem Amateursport und der Allgemeinbevölkerung geöffnet und bietet seine Erfahrung auf dem Gebiet der körperlichen Ertüchtigung zur öffentlichen Gesundheit in der Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention an

DEKUT

PIC: 950248085

Debrecen - Ungarn

 

Der Entwicklungscluster für „Sport und Lebensstil in Ungarn“ wurde am 12. Mai 2011 gegründet.

 

Die gemeinsamen Interessen der Mitglieder sind zusammengefasst:

 

• Verbreitung eines gesunden Lebensstils in der Bevölkerung

• Verstärkung der Nachfrage von Dienstleistungen im Sportbereich und von Waren von „sicheren“ Lebensmittelherstellern

• Steigerung der Qualität sportlicher Dienstleistungen durch Nutzung der Synergien aus der Zusammenarbeit mit anderen Mitgliedern, von der Anwendung von best practices bis zur Bereitstellung von Materialien, die auch komplexe Bedürfnisse der Kunden befriedigen

 

LHL-Klinikkene AS

PIC: 937749829

Oslo - Norwegen

 

Abteilung für kardiovaskuläre Rehabilitation der Feiring Heart Klinic (LHL-klinikkene Feiring)

 

No-profit-Organisation der LHL (Patientenorganisation für Herz- und Lungenkrankheiten) Die Einrichtung (Abteilung für Kardiologie und Herzchirurgie) besitzt 10 in der Forschung promovierte Ärzte. Die Abteilung für kardiovaskuläre Rehabilitation nimmt seit mehreren Jahren in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik Oslo an zahlreichen wissenschaftlichen Studien teil.

 

UNIVERSITÄT CRAIOVA

Fakultät für Leibeserziehung und Sport Abteilung von Sportmedizin und Kinesiologie

 

PIC: 999632434

Craiova - Rumänien

 

Tätigkeitsfeld: Forschung auf den Gebieten Sport, Kinesiologie, Sportmedizin, Rehabilitation, Sporttraining, sportliche Leistung, Biomechanik.

 

Die Universität Craiova wurde gemäß Gesetz 138 vom am 25. April 1947 gegründet. Sie gehört zu den besten Ausbildungseinrichtungen Rumäniens. Die Universität Craiova ist in die akademische Gemeinschaft Europas eingegliedert und teilt deren kulturelle, moralische, wissenschaftliche und pädagogische Werte.

 

 

SALK

Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsgesellschaft mbH

 

PIC: 938052081

Salzburg - Österreich

 

Universitätsinstitut für Sportmedizin, Prävention und Rehabilitation

 

Das Institut ist Teil der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg. Weiters gehören zum Institut eine große sportmedizinische Abteilung, die auch für die Betreuung der Sportler des Olympiazentrums zuständig ist. Desweiteren ist das Molekulare Forschungsinstitut für Sportmedizin und Rehabilitation angegliedert. Sowohl im klinischen Alltag als auch in Studien werden aktuelle, auf körperlichem Training basierende Programme analysiert und deren Wirkmechanismen an Patienten mit unterschiedlichen Herz-, Lungen-, Stoffwechsel und Krebserkrankungen untersucht

 

Take Heart Video Presentation

DELIVERABLES

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III phase local CR initiative (regular exercise, social events, sporadic lectures)

 

http://www.mkrt.hu/?p=beteginfo

Hungarian CR association (online education, guidelines and facility directory)

 

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Countries most important public in- and outpatient facility

 

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National Infarction Registry

 

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http://www.hipocrat2000.ro/hipocrat/centrul_de_preventie_si_recuperare_cardiovasculara_hipocrat

Centrul de Preventie si Recuperare Cardiovasculara Hipocrat

 

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Centrul De Preventie Si Recuperare Cardiovasculara CardioRec Corbeanca –

 

http://www.cardiologie.ro/organizare/sectii/recuperare-cardiovasculara

Institutul de boli cardiovasculare Timisoara- Sectia Recuperare Cardiovasculara

 

http://www.cardiom.ro/#/service-cardiomed

CardioMed Craiova

 

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